GRÜNE BERUFE SIND VOLLER LEBEN – ZUKUNFT BRAUCHT NACHWUCHS

Juni 11, 2013

 Bundesentscheid  in den „grünen“ Berufe kennt nur Sieger

Team Sachsen Anhalt beim BWB Bundesentscheid 2013    In den vergangenen Tagen bewiesen 120 jungen Frauen und Männern, die sich für das Finale qualifiziert hatten, in Berufstheorie      und –praxis ihre Fähig – und Fertigkeiten. Nur das Allgemeinwissen wurde fachübergreifend getestet. Punkten konnte dabei, wer das Jahr der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung kannte oder wusste, was im Jahr 9 n. Chr. war.

An dem Wettstreit unter dem Motto „Grüne Berufe sind voller Leben – Zukunft braucht Nachwuchs“ hatten sich seit Februar rund 10.000 junge Menschen aus Land-, Forst-, Haus- und Tierwirtschaft sowie dem Weinbau beteiligt.

 Unter den 120 jungen Männern und Frauen befanden sich ebenfalls sechs Teilnehmer aus Sachsen Anhalt. Alle haben sich über die Regionalentscheide an den  Berufsbildenden Schulen Wittenberg und Salzwedel, an der Fachschule Haldensleben sowie an den Forstwirtschaftlichen Zentren des Landes für den Landesentscheid qualifiziert. Jener fand am Zentrum für Technik und Tierhaltung in Iden statt. Vom 03.06. – 07.06.2013 fand im bayrischen Schwarzenau der Bundesentscheid statt.

 Die 22 Auszubildenden in der Sparte Landwirtschaft I hatten im Wettbewerb beispielsweise einen Geschicklichkeitsparcours zu meistern, d.h. einen Mähdrescher während der Fahrt ab zutanken und anschließend den beladenen Anhänger an einer Annahmestelle abzukippen. Für Sachsen Anhalt startetet Jonas Nestler (Ausbildungsbetrieb Ekkehard Horrmann , Welsleben) welcher sich seit dem 06.06.2013 zu den TOP 20 Auszubildenden in der Sparte Landwirtschaft zählen darf.

 In der Leistungsgruppe II – die FachschülerInnen Landwirtschaft – hatten die Zweierteams beispielsweise eine Fütterungsempfehlung für eine Herde von Milchkühen zu erstellen und diese gleich zu mischen. Im Finale starteten 22 Männer und vier Frauen. Die Fachschule Haldensleben stellte die Landessieger. Patrick Drebenstedt und Michael Probst gehören ebenfalls zu den besten Fachschülern im gesamten Bundesgebiet.

 Die 23 angehenden Forstwirte, darunter eine Frau, zeigten z.B. im Fällen und Entasten, was sie drauf haben. Sie pflanzten Bäume und Sträucher in Linie, bauten einen Fledermauskasten. Lars Mosebacher (Forstamt Oberdorf) und Rene Handke (Forstamt westliche Altmark) nutzten die Möglichkeit am Bundesentscheid teilzunehmen. Allein durch die Teilnahme am Wettbewerb gehören Sie ebenfalls zu den Besten Forstwirtslehrlinge Deutschlands.

 Die neun Tierwirtinnen und zwei Tierwirte hingegen hatten u.a. die Aufgabe, Ferkel von der Kennzeichnung bis zur Dokumentation, von der Impfung bis zum Schwanzkupieren zu versorgen. Alternativ errichteten sie eine mobile Weidezaunanlage. Am Ende kam Katharina Hagemeister (Schlaitzer Landwirtschaftlicher Tierzuchtbetrieb GmbH) zu einem sehr guten 5 Platz.

 Um die Teilnehmer aus unserem Bundesland optimal vorzubereiten, gilt es ein großes Dankeschön an die Ostrauer Agrar GmbH weiterzugeben. Der Betrieb hatte sich bereit erklärt den Betrieb für die Teilnehmer und dessen Vorbereitung zu öffnen.

Mit der internen Siegerehrung ging der 31. Berufswettbewerb am 06.06.2013 der deutschen Landjugend zu Ende. Veranstaltet vom Deutschen Bauernverband e.V., dem Bund der Deutschen Landjugend, dem Deutschen LandFrauenverband e.V. und der Schorlemer Stiftung stand er unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.